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Mapa:

Jakobsweg (GR-65)

Etappe 8, Nájera-Santo Domingo de la Calzada

  • 5 h 18 min
  • 20.9 km

Am achten Tag des französischen Wegs geht es von Nájera nach Azofra; allerdings kann man von Nájera auch eine Variante wählen, die an den Klöstern Suso und Yuso in San Millán de la Cogolla vorbeiführt. Diese Klöster haben zwar mit der jakobäischen Pilgerung nichts zu tun, sind aber im christlichen Spanien des Mittelalters von enormer Bedeutung. Der Weg von Nájera nach Azofra beginnt schwierig, da steile Anstiege und Gefälle zu überwinden sind. Die einzigen beiden asphaltierten Kilometer der Etappe führen nach Azofra, wo man sich versorgen muss, da es bis Santo Domingo kein anderes Dorf gibt. Ein Kilometer nachdem man den eindrucksvollen Ausblick auf die Gerichtssäule von Azofra genießen konnte, beginnt ein 1300 m langer Anstieg, der bis Santo Domingo de la Calzada die Hauptschwierigkeit darstellt. Diese Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Pilgerverkehr im Mittelalter. In Santo Domingo de la Calzada gibt es eine Verbindung zu einer andere Route des riojanischen Wanderwegnetzes: der Vía Verde des Oja, welche die Ortschaft durchquert und von Casalarreina nach Ezcaray führt. Die Etappe Santo Domingo de la Calzada Ezcaray dieser Vía Verde ist auch die erste Etappe des Wanderwegs Sierras von La Rioja, der von Valverde de Cervera im äußersten Osten der Rioja an die Grenze zur Provinz Zaragoza führt. Dies ist die offizielle Beschreibung, allerdings benutzen derzeit die meisten Pilger die Variante Cirueña.

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Nájera

Nájera ist eine Gemeinde der Region La Rioja und wird vom Fluss Najerilla durchquert.-Lage: Gehört zum Bezirk Nájera, an beiden Ufern des Flusses Najerilla gelegen, der die Stadt durchquert, und am Fuße des Berges Peña Malpica. -Fläche: 39, 87 km2. -Meereshöhe: 485 m. -Wirtschaft: Die Stadt Nájera ist zweifellos das wirtschaftliche Zentrum des Bezirks. Grundlage der wirtschaftlichen Aktivität ist die Industrie, allen voran die Möbelindustrie. Aber auch der Landwirtschaftssektor ist in Nájera sta ...

Nájera

Azofra

Azofra geht auf arabische Ursprünge zurück. In der Tat ist auch der Name dieser Ortschaft arabischer Herkunft und bedeutet in etwa die "Verpflichtung der Lehensmänner, die Ländereien ihres Herrn für eine kleine Entlohnung anzubauen". Bereits im 11. Jahrhundert erscheint Azofra in Urkunden über königliche Erbgüter. Als Belohnung für seine Hilfe im Konflikt gegen seinen Bruder trat Pedro I. die Ortschaft an den Navarresen Ortiz de Zúñiga, Señor de Cidamón y Montalvo ab. Azofra blieb dann auch bis ...

Azofra

Cirueña

Cirueña ist eine Gemeinde im Westen der Region La Rioja und ist 6 km vom Bezirkshauptort Santo Domingo de la Calzada entfernt, mit dem sie über die Straße LR-204 verbunden ist. Im Süden befinden sich die Klöster von San Millán sowie die Abtei von Cañas. Die Ortschaft hat Anschluss zur Nationalstraße N-120 (Logroño - Burgos) und zur Regionalstraße LR-236.-Lage: Gehört zum Bezirk Santo Domingo.-Fläche: 12, 2 km2.-Meereshöhe: 752 m.-Bevölkerungszentren, Weiler oder Dörfer: Cirueña.-Wirtschaft: Die ...

Cirueña

Santo Domingo de la Calzada

Diese Stadt ist ein wahres Juwel auf dem Jakobsweg und geht auf den ursprünglich aus Viloria stammenden Eremiten Santo Domingo und seine an der alten römischen Straße errichteten Bauten zurück. Die Stadt entstand und wuchs um das vom Heiligen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründete Pilgerhospital; auch eine Brücke wurde damals über den Fluss Oja gespannt, um den Pilgern ihre Reise zu erleichtern. Als Folge ihrer strategischen Lage auf dem Jakobsweg verwandelte sich die Stadt Santo ...

Santo Domingo de la Calzada

Señalización

  • Gelbe Markierungen

Características

Streckenwanderweg

Valores naturales

Offene Zonen mit Getreidefeldern und Weinbergen im ersten Abschnitt und auf dem Weg nach Santo Domingo auch bewässerte Felder, die sich aus dem alluvialen Grundwasserleiter des Oja speisen. Die wenigen bewaldeten Flecken sind kleine Wiederaufforstungen von Aleppo-Kiefern an mediterranen Berghängen wie die von Malpica in Nájera oder La Degollada hinter Azofra. Hervorzuheben ist der natürlich entstandene Weidewald von Cirueña mit schönen Zerreichenexemplaren.