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Wanderwege von La Rioja

Jakobsweg (GR-65)

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Wanderroute durchs Tal von 60 km Länge in 3 Etappen und 1 Variante von 32 km Länge.

Etapas

Der Jakobsweg betritt die autonome Region La Rioja von der Ortschaft Navarra de Viana kommend, führt am Berg Cantabria vorbei bis zu den Mauern des Gemeindefriedhofs und betritt dann die Stadt Logroño. Die Strecke verläuft über einen asphaltierten Weg und kommt über die Steinbrücke über den Ebro in die Altstadt. Logroño stellt das Ende der 6. Etappe des aus Roncesvalles kommenden französischen Wegs dar, der Etappe Los Arcos-Logroño. In Logroño beginnt die 7. Etappe bis Nájera und hier verläuft der Weg durch die Ruavieja-Straße, in der sich die ältesten Häuser der Stadt befinden. Eines davon ist die Pilgerherberge. Die Straße endet an einem Platz, an dem sich die Jakobskirche mit dem Pilgerbrunnen Fuente de los Peregrinos befindet. Die Ruavieja-Straße geht in die Barriocepo-Straße über, über die man an die Grenzen der Altstadt, das Stadttor Puerta del Revellín, gelangt. Der Weg führt weiter durch die Murrieta-Straße, durchquert den Park San Miguel und kreuzt dann die Umgehungsstraße anhand einer Unterführung. Über einen asphaltierten Fußgängerweg kommt man zum Staudamm des Stausees La Grajera. Der Weg führt östlich des Stausees entlang und zwei Kilometer weiter beginnt ein Anstieg, der insgesamt nur eineinhalb Kilometer lang ist, dessen erste 700 Meter jedoch sehr schwierig sind. Danach verläuft die Strecke eine Weile neben der nach Logroño führenden Schnellstraße, trennt sich jedoch dann von dieser und führt in Richtung Navarrete. Die Autobahn AP68 wird über eine Überführung überquert. Nachdem man an den Ruinen des Hospitals San Juan de Arce vorbeigekommen ist, kommt man nach Navarette. Diese Ortschaft wird über die Straße calle Mayor durchquert und in Richtung Friedhof verlassen, wo die Fassade und die Fenster des zuvor erwähnten Hospitals erhalten sind, da diese im 19. Jahrhundert Stein für Stein abgenommen und als Tor des Friedhofs verwendet wurden. Ab hier verläuft die Strecke parallel zur N 120 nach Nájera, wobei sie sich an einigen Stellen von der Straße entfernt. Schließlich kommt man zu einem Hügel mit dem Namen Alto de San Antón. Von hier aus hat man eine gute Sicht über die Iberische Kordillere von La Rioja mit der Sierra de La Demanda und ihrer höchsten Erhebung, dem San Lorenzo, im Hintergrund. Es beginnt der Abstieg und in einer Kurve überquert der Weg die N 120. Die Strecke bis Nájera verläuft neben dem Poyo de Roldán, einer kleinen Erhebung, wo eine verbreitete Legende den Sieg des christlichen Ritters Roldán über den muslimischen Riesen Ferragut situiert.

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Am achten Tag des französischen Wegs geht es von Nájera nach Azofra; allerdings kann man von Nájera auch eine Variante wählen, die an den Klöstern Suso und Yuso in San Millán de la Cogolla vorbeiführt. Diese Klöster haben zwar mit der jakobäischen Pilgerung nichts zu tun, sind aber im christlichen Spanien des Mittelalters von enormer Bedeutung. Der Weg von Nájera nach Azofra beginnt schwierig, da steile Anstiege und Gefälle zu überwinden sind. Die einzigen beiden asphaltierten Kilometer der Etappe führen nach Azofra, wo man sich versorgen muss, da es bis Santo Domingo kein anderes Dorf gibt. Ein Kilometer nachdem man den eindrucksvollen Ausblick auf die Gerichtssäule von Azofra genießen konnte, beginnt ein 1300 m langer Anstieg, der bis Santo Domingo de la Calzada die Hauptschwierigkeit darstellt. Diese Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Pilgerverkehr im Mittelalter. In Santo Domingo de la Calzada gibt es eine Verbindung zu einer andere Route des riojanischen Wanderwegnetzes: der Vía Verde des Oja, welche die Ortschaft durchquert und von Casalarreina nach Ezcaray führt. Die Etappe Santo Domingo de la Calzada Ezcaray dieser Vía Verde ist auch die erste Etappe des Wanderwegs Sierras von La Rioja, der von Valverde de Cervera im äußersten Osten der Rioja an die Grenze zur Provinz Zaragoza führt. Dies ist die offizielle Beschreibung, allerdings benutzen derzeit die meisten Pilger die Variante Cirueña.

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Die neunte Etappe des Wegs verlässt La Rioja, führt nach Burgos und endet in Belorado. Nachdem man Santo Domingo de la Calzada komplett über die Mayor-Straße durchquert hat, überquert man den Oja-Fluss über eine Brücke, deren Ursprung dem Mönch Domingo zugeschrieben wird, der einen Großteil seines Lebens den durch diese Gegend kommenden Pilgern gewidmet hat. Nachdem man die Stadt hinter sich gelassen hat, verläuft der Weg auf einer parallel zur N 120 verlaufenden Straße und führt zu einem Hügel, auf dem sich das sogenannte Kreuz der Mutigen (Cruz de los Valientes) befindet, das an ein Gottesurteil zwischen den Vertretern von Grañón und Santo Domingo bezüglich des Eigentumsrechts über einen Weidewald erinnert. Die folgende und letzte Ortschaft des Jakobswegs in La Rioja ist Grañón, die mit ihrer seiner langen Hauptstraße ein Beispiel für den typisch jakobinischen Städtebau ist. Diese Ortschaft verlässt man auf einem breiten unasphaltiertem Weg, der nach Redecilla del Camino in der Provinz Burgos führt.

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